Der Fiat (Nuova) 500

Mein Fiat 500

Er ist kultig, schick, klein und endlich mein! Schon immer hatte ich mir einen knallroten Fiat 500 gewünscht, so wie ihn meine Eltern damals fuhren und wo ich als junges Mädchen meine ersten Fahrversuche machte. Der kleine Fiat Nuova 500 von damals hatte es mir einfach angetan mit seinen schönen Rundungen, den verchromten Stoßstangen, seinem frechen „Gesicht“ und seinem schrägen Heck. Er war für mich der Inbegriff von Fahrspaß: ein Auto mit dem man einfach auffiel, mit dem man leicht einparken, immer als erste an der Ampel losfahren, zügig durch die Stadt flitzen, aber auch mal kleinere Reisen unternehmen konnte. Genau das brauchte ich.

Doch leider hielt der alte Fiat Nuova meiner Eltern nicht bis zu meiner Fahrprüfung und die Nachfolgemodelle hatten äußerlich nichts mehr mit der knuffigen Knutschkugel gemeinsam. Ich hatte später zwar noch einen alten Fiat Nuova 500 ergattert, an dem es jedoch ständig etwas zu reparieren gab, was mir den Fahrspass schnell vermieste. Also verzichtete ich eine Weile ganz aufs Autofahren bis vor ein paar Jahren der neue Fiat 500 auf den Markt kam, der mein Herz höher schlagen ließ.

Genauso kurvig, schick und edel wie der Oldtimer Fiat Nuova, aber mit viel mehr PS unter der Haube und vielem zusätzlichen technischen und optischen Extras, konnte der neue Fiat 500 alle meine Wünsche erfüllen. Natürlich musste er knallrot sein, mit roten Sitzen und weißem Lenkrad. Und natürlich auch das volle Chrom-Paket: Stoßstange, Lichter, Fensterleisten – ein echtes Schmuckstück. Damals war ich die erste in der Stadt, die den neuen Fiat 500 fuhr und alle Leute drehten sich nach mir um! Heute begegne ich auf jeder Fahrt mindestens 3 oder 4 anderen Cinquecentos, doch keiner ist so schick wie meiner!

Damit fahre ich nun schon seit 4 Jahren durch die Gegend, zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder zum Rendezvous und bin nach wie vor begeistert. Zwar meckern manche, wenn sie sich auf die kleine Rückbank zwängen müssen, doch schließlich ist es ja auch kein Familienauto, sondern ein Frauenauto! Und das Beste daran: Der Verbrauch, die Versicherungen und Steuern sind wirklich gering, sodass ich mir deshalb kaum Sorgen machen muss.

Was ich sonst noch so mit einem Fiat 500 erlebe und erfahre, wie ich ihn gestalte und pflege, wen ich so mitnehme und was alles in seinen Kofferraum passt, davon will ich auf diesem Blog berichten.

Eure Casy

 

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